Worum geht es bei Casamangepoissons?

Die Website casamangepoissons.ch steht im Zusammenhang mit einem sozialen und ökologischen Fischzuchtprojekt in der Casamance im Süden des Senegal. Im Mittelpunkt steht die Idee, die lokale Bevölkerung besser mit Fisch zu versorgen, Arbeitsplätze zu schaffen und eine nachhaltige wirtschaftliche Perspektive für die Region aufzubauen.

Eine ausführliche Beschreibung des Projekts findet sich in einem Artikel der Papierlosenzeitung aus Zürich.

 

SENEGAL-FISHING

 
 
 

SENEGAL-FISHING-CLIMATE-FOOD-AQUACULTURE

 
 
 

Sédhiou : Les femmes en première ligne pour sauver la mangrove

 
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Das Projekt wurde von Mamadou Dabo und seinem Bruder entwickelt. Geplant war eine Fischzucht in der Region Sédhiou, nahe dem Fluss Casamance. Das Vorhaben sollte nicht nur eine Existenzgrundlage für die Familie schaffen, sondern auch einen Beitrag zur Entwicklung einer wirtschaftlich benachteiligten ländlichen Gegend leisten.

Papierlosezeitung

Die wichtigsten Ziele

Relance de l'Aquaculture : Le Sénégal se fixe un objectif de 50.000 tonnes de production aquacole d'ici 2023 (ANA).

 
 
 

1. Lokale Fischproduktion

Geplant war die Zucht von Karpfen und Tilapia, um die Versorgung der Bevölkerung mit einem wichtigen Grundnahrungsmittel zu verbessern.

 

Sénégal : "Avant l’implantation du projet, on avait qu’un seul repas par jour." | Comité International de la Croix-Rouge

 
 
 

2. Arbeitsplätze schaffen

Für die Startphase waren vier feste Stellen sowie weitere Beschäftigungsmöglichkeiten in Verkauf und Vertrieb vorgesehen.

 

Sénégal: Transformer « l’or du Sénégal » en huile | Nouvelle Planète

 
 
 

3. Nachhaltige Bewirtschaftung

Als Fischfutter sollten unter anderem lokal verfügbare Reste aus der Soja- und Erdnussölproduktion sowie Algen dienen. Damit wollte man auf Fischmehl verzichten.

Quelle für die Projektziele und die geplante Umsetzung:

Papierlosezeitung

Wer stand dahinter?

Das Projekt wurde vom Verein «Freundschaft mit Djiredji» in Zürich unterstützt. Der Verein wollte das Startkapital für die Fischzucht aufbringen und Mamadou Dabo dabei helfen, nachhaltige Projekte in der Schweiz kennenzulernen.

Im Bericht vom 1. Mai 2015 wurde ein benötigtes Startkapital von rund 23’000 Schweizer Franken genannt. Das war die damalige Planung, nicht eine bestätigte heutige Finanzierungssumme.

 

 

 

 

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